Neckarsteinach - die Vier-Burgen-Stadt

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Noch heute befinden sich hier zwei Schiffswerften und zwei Reedereien. Ein wichtiger Wirtschaftszweig sind Tagestouristen, die auch zu den Burgen kommen. Die herausragende Bedeutung des Tourismus legt es nahe, sich mit diesem Fragenkreis zu beschäftigen. Zwei Fragen soll nachgegangen werden:
Welche Gäste kommen?
Ist Neckarsteinach für Jugendliche ein interessantes Ziel?

Neckarsteinach mit GIS am Beispiel der Gastronomie

Layer Relief


Layer Fließgewässer


Layer Verkehrswege
mit Schiffsanlegestelle, Eisenbahn und Straßen

Layer Siedlungen und Burgen


Ansicht Grundkarte
Zusammenführung der Layer Relief, Fließgewässer sowie Siedlungen und Burgen, von unten nach oben genannt.


Datenblatt Gaststätten


Für die Symboldurchmesser und die Symbolwerte sind Anhaltspunkte für eine sinnvolle Festlegung zu entwickeln. Der Symboldurchmesser sollte die Bedeutung der Gaststätte entsprechen. Die Symbolwerte wird für die Themendarstellung benötigt. Eingangs wurde gefragt, wie jugendlich, Familien, Senioren oder Reisebus freundlich Neckarsteinach und auch seine Gaststätten sind. Die nachfolgende Tabelle kann als Anregung für die Symbolwerte genommen werden.


Bietet ein Lokal Speisen und Getränke für mehrere Gruppen an, würden die Punkte addiert. In der Themendarstellung könnte fünffach abgestuft werden. Sinnvolle Grenze bei der obigen Tabelle liegen bei 19, 39, 50 und 99.


Ansicht mit Datenanbindung Gaststätten


Datenanbindung Gaststätten und Legende


Viele Gäste kommen offensichtlich entweder mit dem Schiff an oder fahren mit ihm ab. Gaststätten, die alle vier Gruppen ansprechen liegen in der Nähe des Schiffsanleger. Busreisende hingegen stärken sich in großen Betrieben in unmittelbarer Nähe der Straße. Die meisten der kleineren und mittleren Betriebe haben sich auf Jugendliche, Familien und Senioren eingerichtet. Nur eine Gaststätte ist ganz auf Jugendliche ausgerichtet.

Auffallend ist, dass es um die Burgen keine Gastronomie gibt. Daraus darf allerdings nicht geschlossen werden, dass die Burgen nicht frequentiert werden. Entscheidend dürfte sein, dass der Parkplatz zu den Burgen westlich von Neckarsteinach liegt und die Wanderer häufig Selbstversorger sind.



Über diese Seite:

Das Projekt fand vor bald 15 Jahren im Herbst 2004 statt.